MV-Eggerding - Chronik


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2010 - jetzt:

Mit Ende 2009 hat Josef Dantler den Kapellmeisterstab zurückgelegt. Die Geschicke des MV Eggerding werden seither von Marcus Hölzl und Martin Hauer geleitet. (nach oben)

1996 - 2009:

1996 übergab Dr. Rudolf Greiner den Dirigierstab an Josef Dantler. Er studierte am Brucknerkonservatorium Linz bei Prof. Franz Veigl und Prof. Heinz Ulz sowie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Adolf Holler. Seit 1991 unterrichtet Josef Dantler im OÖ. Musikschulwerk an der LMS Münzkirchen und substituiert u.a. im Brucknerorchester Linz und beim Niederösterreichischen Tonkünstlerorchster.

Unterstützung erfuhr er bei der Kapellmeistertätigkeit von Peter Stein, der seit Abschluss seines Kapellmeisterkurses im Jahr 2001 ebenfalls die Kapelle bis 2004 dirigierte. Peter Stein hat sich in dieser Position beurlaubt, um sein Geographie-Studium in Wien abschließen zu können.

Eine ungeheuer wichtige Einrichtung im Musikverein ist das Eggerdinger Mini-Orchester (kurz EMO), das von Maria Hauthaler 1995 ins Leben gerufen wurde. In diesem Orchester erhalten die jungen MusikerInnen schon nach kurzer Lehrzeit die Möglichkeit, mit anderen gemeinsam zu musizieren (siehe auch Jugend & EMO). 2007 hat Martin Hauer diese wichtige Position übernommen.

Marcus Hölzl hat im Mai 2003 die Kapellmeisterprüfung am Konservatorium Linz abgelegt. Marcus hat mittlerweile IGP II absolviert und im März 2008 auch sein Studium der Politikwissenschaften erfolgreich abgeschlossen. Seit 2003 agiert er als regelmäßiger Dirigent neben Josef Dantler.

Platzprobleme zwingen den MV Eggerding im Herbst 2006 zum Umdenken: Das Kirchenkonzert kann nicht mehr durchgeführt werden, somit 'weicht' man in den Saal aus und legt den Grundstein für die erfolgreichen Showtime-Konzerte.

Der größte musikalische Erfolg in dieser Zeit war wohl der ausgezeichnete Erfolg bei der Konzertwertung in der Stufe D im März 2009. Nach 20 Jahren Konzertwertung in der Stufe C war dies ein weiterer Meilenstein in der musikalischen Entwicklung beim Musikverein Eggerding. (nach oben)

1974 - 1996: Aufwärtstrend

Die Situation änderte sich, als 1974 Kapellmeister Franz Daller die Ausbildung von 24 Jungbläsern übernahm, aus denen er in aufwendiger und mühevoller Arbeit eine Jugendkapelle formierte, die 1976 in die Kapelle eingegliedert wurde. Daß die musikalische Leistungsfähigkeit dadurch nicht geschmälert, sondern mit den jungen Kräften eher noch gesteigert wurde, zeigen die ausgezeichneten Erfolge bei den Wertungsspielen (Leistungsstufe B) in den folgenden Jahren.

Als Obmann Josef Stieglbauer nach langen, verdienstvollem Wirken 1977 verstarb, wurde Karl Kickinger - Maurerpolier und selbst aktiver Musiker - zu seinem Nachfolger bestellt und bekleidete diese Funktion bis 1987. Nach 10-jähriger Tätigkeit stellte er sein Amt als Obmann zur Verfügung. Am 14. März 1987 wurde Franz Schusterbauer zum neuen Obmann gewählt. Seine erste Aufgabe war die Neueinkleidung, die 1988 durchgeführt wurde. Franz Schusterbauer war auch Mit-Initiator für den Bau des neuen Probelokals, das schließlich unter Obmann Johann Hauer 1995 fertiggestellt wurde.

Nach 24-jähriger Tätigkeit von Franz Daller erfolgte die Kapellmeisterübergabe an seinen ehemaligen Schüler Dr. Rudolf Greiner. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Musikkapelle hinsichtlich Leistung sehr positiv. Im Jubiläumsjahr 1989 spielte die Kapelle erstmals in der Leistungsstufe C und erreichte einen ausgezeichneten Erfolg. Auf Grund seiner ausgezeichneten Fähigkeiten wurde Dr. Rudolf Greiner am 5. März 1988 zum Bezirkskapellmeister bestellt. (nach oben)

1945 - 1974: Wiederaufbau

1946 begann Volksschuldirektor Ferdinand Schmoigl mit dem Wiederaufbau der Musikkapelle in Eggerding. Die äußeren Umstände - Instrumente in desolatem Zustand, kein geeignetes Notenmaterial - konnten den unbeirrbaren Willen Dir. Schmoigls nicht brechen: Eggerding hatte wieder ein Musikkapelle!

Einen treuen und verläßlichen Mitarbeiter fand Dir. Schmoigl in Josef Stieglbauer, der sich - obwohl selbst kein aktiver Musiker - immer wieder für musikalische Belange einsetzte.

Bei der Gründung des Musikvereins Eggerding im Jahr 1953 wurde Josef Stieglbauer zum Obmann gewählt und er bekleidete diese Stelle bis zu seinem Tod im Jahr 1977.

Ebenfalls 1953 bekam die Kapelle ihre erste Uniform, 1959 konnte sie dank großzügiger Spenden der Eggerdinger Bevölkerung mit neuen Instrumenten ausgestattet werden, sicherlich auch ein Faktor für die musikalisch Aufwärtsentwicklung.

Am 28. und 29. Mai 1960 fand in Eggerding das vierte Blasmusikfest des Bezirkes Schärding statt. Eggerding beteiligte sich zum ersten Mal an einem Wertungsspiel und erreichte bei der Konzertwertung einen ersten Rang, beim Marschwettbewerb sogar einen ausgezeichneten ersten Rang.

1961 trat Dir. Schmoigl in den wohlverdienten Ruhestand und übertrug die Leitung der Kapelle dem Landwirt Franz Daller vlg. Rauber. Dir. Schmoigl wurde zum Ehrenkapellmeister ernannt.

Im Jahre 1963 erfolgte die Neueinkleidung der Musiker. Die folgenden Jahre waren gekennzeichnet von schönen Erfolgen bei Wertungsspielen, der stete Abgang von aktiven Musikern jedoch stellte die Vereinsleitung anfangs der 70er Jahre vor große Probleme, da es trotz mancher Anstrengungen nicht gelang, junge Musiker in die Kapelle einzugliedern. (nach oben)

1918 - 1945: Zwischenkriegszeit bis Ende 2. Weltkrieg

Nach dem ersten Weltkrieg reorganisierte Hans Zauner die stark in Mitleidenschaft gezogene Kapelle, die er anfangs der 30er Jahre seinem Sohn Hans Zauner jun. zur Leitung übergab. In der Zeit bis zum zweiten Weltkrieg bestand neben der Blaskapelle auch ein Streicherensemble, welches von Lehrer Ehrentraut geleitet wurde.

Der zweite Weltkrieg setzte den musikalischen Bestrebungen in Eggerding ein jähes Ende. Alle aktiven Musiker wurden eingezogen, somit verstummte für einige Jahre die Ortsmusik. Nur drei Musiker - Karl Wimmeder, Josef Dantler, Ludwig Reisegger - kehrten in die Heimat zurück. (nach oben)

1879 - 1918: Die Anfänge bis Ende 1. Weltkrieg

Die musikalischen Aktivitäten in Eggerding lassen sich bis zum Jahr 1879 zurückverfolgen. Aus dieser Zeit stammt das älteste uns erhaltene Notenmaterial: handgeschriebene Notenhefte, die der damalige Oberlehrer Franz Wallaberger für folgende Besetzung geschrieben hatte: Piston in Es, Flügelhorn, 2 Trompeten in Es, Baß. Der Schwierigkeitsgrad der aufgefundenen Noten läßt auf ein beachtliches musikalisches Können der Musiker und ihres Leiters schließen.

Das nächste uns erhalten gebliebene Dokument stammt aus dem Jahr 1903: es ist dies ein Antrag an die 'Statthalterei für Österreich ob der Enns' auf Zulassung eines Musikvereins. Initiator dieses Antrages, dem am 25. September 1903 stattgegeben wurde, war der Kaufmann Ludwig Mayer, mitunterzeichnet war jener Antrag noch von Pfarrer Anton Reininger, Daller Alois sen. und jun., sowie Johann Zauner, Bindermeister in Eggerding, der die Nachfolge Wallabergers als Kapellmeister antrat. Zauner diente bei der Regimentsmusik und genoß den Ruf eines ausgezeichneten Musikers. Unter seiner Führung nahm die Musikkapelle einen großen Aufschwung, was auch die Vielzahl der erhaltenen Noten - darunter auch ein 'Eggerdinger Schützenmarsch' - bezeugt. (nach oben)

last changed:
26.01.2014